Startup Screener: 10 Fragen an Added Life Value AG

by • 15. Mai 2017 • Düsseldorf, News, Startup ScreenerComments (0)1902

1.) Kurz die Fakten: Wie heißt euer Startup, wann habt Ihr gegründet, wo in NRW habt Ihr Euren Hauptsitz und wie viele Mitarbeiter habt Ihr?
Added Life Value AG (Ehe.de, Trennung.de, Scheidung.de, usf.), 2008 (Transformation zum Legal Technologie Unternehmen in 2015), Düsseldorf, 20 Festangestellte und 200 Kooperationsanwälte.

2.) Euer Startup in einem Tweet!
Recht für Alle – Legal Services & Legal Products des täglichen Lebens mit einem persönlichen Rechtscoach ganz ohne Anwaltsbesuche.

3) Wie finanziert Ihr Euch?
Zuerst über Business Angel, heute selbst.

4.) Welches Problem wollt ihr mit eurem Startup lösen? Und wie macht ihr das?
Rechtsbusiness ist antiquiert: keine Kundenorientierung, teilweise unglaublich schlechter Service, keine Kostentransparenz, nicht verständliche Sprache, Mandat ist kein Kunde, sondern oftmals „eine Kuh, die gemolken wird“. Kurz: warum kundenfeindlich, schwierig, intransparent und teuer, wenn es auch kundenfreundlich, einfach, transparent und preiswert geht? Wie machen wir das? Wir bieten innovative Rechtsprodukte, kompromisslos konzipiert für Kunden.

5.) Wie sieht euer Business-Modell aus bzw. wie verdient ihr Geld?
Wir sind ein Curated Legal Shopping Unternehmen, das Kunden bei der Rechtssuche von Anfang an abholt, ein Rundum-Sorglos-Rechtspaket bietet und den Kunden bis zur Lösung des Rechtsproblems persönlich begleitet. Anwaltsbesuche können entfallen. Juristischen Rat gibt es teilweise kostenlos durch Kooperationsanwälte. Rechtsprodukte (wie zum Beispiel die Online-Scheidung, Online-Unterhaltsberechnung, Testamentservice usf.) werden nur zu den gesetzlichen Mindestgebühren oder zu günstigen Pauschalpreisen abgerechnet. Ziel: Rechtsprodukte in Zukunft so erwerben zu können, wie im Internet Reifen kaufen.

6.) Was waren eure größten Erfolge bisher?
Durchsetzung der sogenannten „Online-Scheidung“ in Deutschland. Transformation zu einem Legal Technology Unternehmen.

7.) Wenn euch ein Kapitalgeber 150.000 Euro geben würde, was würdet Ihr mit dem Geld machen?
10 neue Rechtsprodukte auf den Markt bringen.

8.) Was könnt ihr anderen Startups empfehlen? Und warum?
Wenn ihr von eurer Idee überzeugt seid und diese Idee auch mindestens einen Mehrwert (Added Value) für die Zielgruppe(n) hat, dann dranbleiben. Nicht aufgeben, Hindernisse überwinden und unbedingt ein schlagkräftiges Top-Team aufbauen.

9.) NRW ist für Gründer…
…richtig gut! Infrastruktur ist top, viele Unis, ruhigeres Arbeiten möglich als in Berlin; alles da, was man so benötigt als Unternehmer.

10.) Kurzinfo zu den Gründern: Wer seid Ihr und was habt Ihr vorher gemacht?
2 Vollblut-Internetunternehmer mit u.a. juristischer Ausbildung im Inland und Ausland; 1 Dr. rer.nat. (Informatik) und Dipl.-Mathematiker als IT-Chef, 2 empathische Anwälte. Davor haben wir Unternehmen im In- und Ausland geführt, waren als Juristen/Anwälte in bekannten (internationalen) Kanzleien tätig und haben uns teilweise der Wissenschaft zugewandt.

Wollt Ihr auch Euer Startup vorstellen? Dann beantwortet die 10 Fragen an Startups aus NRW.

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